Kolja Müller

Liebe Frankfurterinnen und Frankfurter,

wie viele andere habe ich als Kind auf dem Fußballplatz gestanden und gekickt – mit Freunden aus allen Ecken Frankfurts. Klar ging es da auch mal rauer zu, aber immer fair. Für alle galten die gleichen Regeln: Die Herkunft oder das Geld der Eltern waren egal – auf Einsatz und Zusammenhalt kam es an. 

Diese Haltung leitet mich bis heute in der Politik: 

Ich kämpfe für gleiche Chancen von Anfang an. In Frankfurt darf nicht das Einkommen oder die Herkunft bestimmen, welche Perspektiven ein Kind hat. Wir brauchen starke Kitas, gute Schulen und verlässliche Betreuung – damit alle in unserer Stadt Raum zur Entfaltung bekommen. Damit alle zu einem lebenswerten Frankfurt beitragen können. 

Dafür setze ich mich ein – mit Leidenschaft, Ausdauer und Teamgeist. 

Ihr Kolja Müller

WIR MACHEN FRANKFURT. |

Darf ich mich vorstellen?

Darf ich mich vorstellen?

Ich bin Kolja. Frankfurter Junge, 45 Jahre alt und stolzer Vater zweier Töchter. 

Ich arbeite bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und kümmere mich in leitender Funktion um die ökologische Transformation. Frankfurt ist meine Stadt. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und habe mit kurzen Unterbrechungen immer hier gelebt. Ich bin vom Fußball sozialisiert. Mit 5 Jahren habe ich bei der SG Bornheim Grün-Weiss angefangen zu spielen. Ein kleiner Stadtteilverein am Ende der Berger Straße. Ich bin mit Jungs aufgewachsen, deren Eltern nicht aus Deutschland kamen. Diese Jungs waren meine wichtigsten Lehrer, ohne es zu wissen. Türkei? Afghanistan? Kroatien oder Serbien? Egal! Wir waren alle Bornheimer! Wichtig war nicht, woher du kommst, sondern wie gut du spielst. Schießt du Tore oder bist du ein guter Verteidiger? Hilfst du deinem Mitspieler? Wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren gemeinsam – das habe ich gelernt und verinnerlicht. Im Fußball habe ich viel über Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung, gemeinsamen Erfolg und Misserfolg gelernt.

Ich habe Zusammenhalt gelernt, Zusammenhalt gelebt.

Deshalb bin ich in der SPD.

DAFÜR STEHE ICH

FÜR BILDUNG UND ZUSAMMENHALT

Wir investieren so viel in Schulen wie nie zuvor – und doch sind wir noch nicht am Ziel. Für mich bedeutet Bildung echte Chancengleichheit: von der gebührenfreien Kita bis zum lebenslangen Lernen. Ich setze mich für moderne Schulen und Kitas ein, die jedem Kind den bestmöglichen Start ermöglichen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. 

Frankfurt ist wirtschaftlich stark, aber dieser Erfolg muss bei allen ankommen. Die kleinen Betriebe und Läden in unseren Stadtteilen sind die Lebensadern der Quartiere. Wirtschafts- politik ist für mich keine Klientelpolitik für wenige, sondern soziale Politik vor Ort: Sie sichert Arbeitsplätze und belebt unsere Nachbarschaften. 

Wir überlassen die Entwicklung unserer Stadt nicht dem freien Spiel der Spekulation. Die Stadt soll mehr Grundstücke und Gebäude besitzen, damit bezahlbare Wohnungen, Arbeitsplätze sowie Kitas und Schulen entstehen können. Deshalb investieren wir jedes Jahr 500 Millionen Euro in den Ankauf von Flächen und Immobilien. Eine städtische Entwicklungsgesellschaft koordiniert und begleitet diesen Prozess. 

MEIN WEG

In den letzten 10 Jahren habe ich in meinen unterschiedlichen beruflichen Stationen erlebt wo die Grenzen eines handlungsfähigen Staates sind. Wir müssen hier als Gesellschaft – als Stadt Frankfurt –  dringend gegensteuern und die Handlungsfähigkeit stärken.

Damit Vertrauen in Politik nicht verloren geht. 

Damit der Zusammenhalt in unserer Stadt wächst.

Damit unser Frankfurt für alle da ist!

Lebenslauf

Stabsbereich Nachhaltigkeit und Gesundheit

seit Juni 2021

Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF)
Leitung

Tippen zum Weiterlesen

Öffentlicher Nahverkehr ermöglicht Teilhabe

Mobilität bedeutet Teilhabe und ist die Grundlage für ein gerechtes, lebenswertes und modernes Frankfurt. Seit knapp 5 Jahren arbeite ich in diesem Bereich bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Alle Fahrgäste zuverlässig, pünktlich und sicher ans Ziel bringen - das ist die Aufgabe meines aktuellen Arbeitgebers. Knapp 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten jeden Tag dafür - im Fahrdienst, in den Werkstätten und in der Verwaltung.

Ich leite den Stabsbereich „Nachhaltigkeit und Gesundheit“ und sorge mit meinem Team für ein umfangreiches Gesundheitsangebot für alle Mitarbeitenden und eine rechtssichere ökologische Transformation. Wenn meine Kolleginnen und Kollegen nicht gesund und motiviert sind, fahren keine Bahnen, werden Haltestellen nicht gesäubert oder neu gebaut.

Wenn die Bahnen nicht fahren, kommen Angestellte nicht zu ihrem Arbeitsplatz, Eltern nicht zum Supermarkt oder Kinder nicht ins Schwimmbad.

Ein starker öffentlicher Nahverkehr ermöglicht Teilhabe.

Dezernat für Planen und Wohnen

Juli 2016 – Mai 2021

Stadt Frankfurt am Main
Persönlicher Referent & stellv. Büroleiter

Tippen zum Weiterlesen

Bezahlbare Wohnungen für alle - aber wie?

In meiner Zeit im Dezernat für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt waren konkrete Maßnahmen für den Bau ausreichend bezahlbarer Wohnungen meine Aufgabe. Förderprogramme überarbeiten, Quoten für preisgebundene Wohnungen, neue Baugebiete. Jeden Tag ein Kampf mit Immobilienentwicklern, Bürgerinitiativen, und politischen Kontrahenten.

Viele Interessen, oft widerstreitend, und vor allem viele zähe Verhandlungen. Vor der Planung für den Bau neuer Wohnungen stand immer eine Frage: Wem gehört das Grundstück?

Und die Antwort lautete meist: einem privaten Eigentümer.

Ich habe wieder erlebt, wie oft die Stadt Bittstellerin bei privaten Eigentümern ist, wenn es um den Bau von Wohnungen ging.

Stabsstelle Flüchtlingsmanagement

November 2015 – Juni 2016

Stadt Frankfurt am Main
Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Tippen zum Weiterlesen

Wenn der Staat zum Bittsteller wird

Als ich im November 2015 in die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Stadt Frankfurt wechselte, ging es darum, jede Woche hunderte Frauen, Kinder und Männer sicher und sauber unterzubringen. Ihnen Essen und Kleidung zu organisieren und den Start in ein neues Leben zu unterstützen. Ich habe täglich erfahren müssen, wie einige mit dem Leid dieser Menschen und der Not der Stadt ein großes Geschäft machen wollten.

Ich habe den ohnmächtigen Staat - in Form der Stadtverwaltung erlebt - die verantwortlich dafür war, diese not-leidenden Menschen unterzubringen. Und gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen jeden Tag daran gearbeitet dennoch Lösungen zu finden.

Der Mangel an regulären Wohnungen in Frankfurt zeigte sich jeden Tag gnadenlos. Wir, die Stadt, waren nicht in der Lage unserer Aufgabe gerecht zu werden - wir wurden jeden Tag zu Bittstellern degradiert. Noch heute sind einige der damals angemieteten Bürogebäude und umgebauten Gewerbehallen mit Menschen gefüllt. Das darf so nicht bleiben!

KOLJA DIGITAL:

TRIFF MICH

Lade…

TAGE BIS ZUR WAHL

NOCH BIS ZUM 15. MÄRZ 2026
00
TAGE
00
STUNDEN
00
MINUTEN
00
SEKUNDEN

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung